Das kennen bestimmt viele: Man strampelt sich ab, keucht und kommt doch kaum vom Fleck. Da klingelt es, und ein älterer Herr oder eine ältere Dame fährt ohne mit der Wimper zu zucken und wie aus dem Ei gepellt vorbei. Anfangs wunderte man sich noch: Was mache ich falsch? Inzwischen weiß man: Es ist eine Mogelpackung (natürlich mit einem Augenzwinkern!).
Genau genommen sind die meisten E-Bikes hierzulande Pedelecs. Sie fahren bis zu 25 km/h schnell, aber nur, wenn man in die Pedale tritt. E-Bikes fahren dagegen auch ohne Treten, müssen deshalb aber zugelassen werden und brauchen eine Versicherung.
Ist E-Bike fahren gesund?
Das hängt natürlich von deinem persönlichen Ziel ab und davon, wogegen du das Pedelec eintauschst. Fährst du mit dem Pedelec statt mit dem Auto zur Arbeit, ist das mit Sicherheit gesünder. Außerdem tust du der Umwelt etwas Gutes.
Studien zu den positiven Seiten des Radfahrens gibt es reichlich. Moderate Bewegung lindert Diabetes Typ 2. Sie trägt dazu bei, dass weniger Insulin gespritzt werden muss, indem sie die Zellen anregt, Zucker zu verbrennen.
Radfahren trainiert die Muskeln, die dadurch Kalorien verbrennen. Ausdauer wird aufgebaut und Fett abgebaut. Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, Erkrankungen werden gelindert oder es wird ihnen vorgebeugt. Außerdem schont Radfahren die Gelenke, weil das Gewicht nicht auf den Knien und anderen Gelenken lastet.
Aber auch das Fahren mit dem E-Bike bzw. Pedelec gilt als gesund und vorbeugend. Das Herz-Kreislauf-System kommt in Schwung, frische Luft hebt die Stimmung, und durch das Tageslicht bildet deine Haut Vitamin D. Muskeln und Knochen werden gestärkt, Fett wird ab- und Muskulatur aufgebaut. Wenn das nicht motivierend klingt! Wie du deinen Stoffwechsel zusätzlich in Schwung bringst, zeigt das Webinar Stoffwechsel ankurbeln.
Sicherheit auf dem E-Bike
Leider tauchen in Unfallberichten der Polizei immer häufiger auch Pedelec- und E-Bike-Fahrer auf. Ursache sind meist eine unsichere Fahrweise und falsch eingeschätzte Bremswege, aber natürlich auch, dass Autofahrer die Geschwindigkeit der Pedelec-Fahrer falsch einschätzen.
Wichtig ist ein Helm, denn die meisten Verletzungen bei Unfällen betreffen den Kopf.
Um Unfälle zu vermeiden, bieten verschiedene Anbieter Fahrsicherheitstrainings an. Dort werden Ausweichmanöver, Vollbremsungen und das Gleichgewicht auf dem Pedelec trainiert.
Quellen: