Zeolith & Forschung

Häufige Fragen zu MANC und den FROXIMUN-Medizinprodukten

Steffen Köhler ·

aktualisiert am 6. November 2026

MANC, Naturzeolith als feines Pulver

Rund um den Werkstoff MANC® und die FROXIMUN-Medizinprodukte erreichen uns immer wieder ähnliche Fragen. Hier haben wir die häufigsten gesammelt und beantwortet.

Ist MANC® ein Vulkanmineral?

Ja. MANC® steht für modifiziertes, aktiviertes, natürliches Klinoptilolith-Zeolith. Natürliches Klinoptilolith besteht aus einer festen Verbindung einzelner Elemente wie Aluminiumoxid, Siliziumdioxid, Calcium usw. und wird umgangssprachlich als Vulkanmineral bezeichnet. MANC® bzw. Klinoptilolith ist der am besten untersuchte und für den Menschen aus medizinischer Sicht nach derzeitigem Kenntnisstand der interessanteste Zeolith.

Tipp: „Vulkanmineral“ bzw. „Zeolith“ bezeichnet eine Gruppe von ca. 120 Einzelstoffen. MANC® bzw. Klinoptilolith ist nur einer davon. Darum ist es wichtig, den tatsächlich gemeinten Einzelstoff genau zu kennen bzw. zu benennen, um Verwechslungen auszuschließen.

Wie funktioniert MANC®?

Das Funktionsprinzip von MANC® beruht hauptsächlich auf seiner Fähigkeit zum Ionenaustausch. Diese entsteht durch elektrostatische Wechselwirkungen, die auf Ladungsunterschieden der beteiligten Moleküle beruhen. Das Silizium-Aluminium-Tetraeder von MANC® besitzt eine negative (anionische) Gerüstladung, an der sich Kationen wie Calcium, Magnesium, Natrium oder Kalium anlagern.

Der Ionenaustausch erfolgt aufgrund der Wertigkeit der Ionen. So verdrängt das „stärkere“, höherwertige Ion durch seine größere Bindekraft das „schwächere“ Ion mit kleinerer Wertigkeit (elektrostatische Anziehungskraft oder auch Coulomb-Kraft genannt). Dadurch entsteht die sogenannte Selektivitätsreihe. Sie gibt Auskunft über die Rangfolge, in der sich die einzelnen Stoffe an den Zeolith-Klinoptilolith binden.

Aufgrund seiner Funktionalität und seiner besonders guten Verträglichkeit wird MANC® als natürlicher Werkstoff in qualitativ hochwertigen Medizinprodukten zur Regulation und Unterstützung der körpereigenen Prozesse eingesetzt (Bindung und Ausleitung von Reiz- und Schadstoffen).

Was wird von FROXIMUN®-Medizinprodukten im oder am Körper gebunden und warum?

Die oralen FROXIMUN®-Medizinprodukte binden durch ihr Ionenaustauschvermögen (Adsorption) die für den menschlichen Körper schädlichen Stoffe Ammonium, Blei, Quecksilber, Cäsium, Histamin und andere biogene Amine (z. B. Dimethylamin zur Reduzierung der Bildung) im Verdauungstrakt und leiten sie auf rein physikalischem Weg aus dem Organismus aus.

Der FROXIMUN® TOXAPREVENT® SKIN Hautpuder bindet auf rein physikalischem Weg durch Ionenaustausch toxische Stoffe, die der Haut zugeführt werden (z. B. bei Insektenstichen) bzw. die sich bei Verletzungen an der verletzten Haut bilden (z. B. Histamin).

Tipp: Aufgrund der Bindung von exogenem Histamin im Organismus sind TOXAPREVENT® MEDI PURE Produkte besonders zur Migräne-Behandlung geeignet, wenn die Ursache der Erkrankung eine verminderte Diaminoxidase ist (DAO-Schwäche).

Binden FROXIMUN®-Medizinprodukte auch essenzielle Stoffe wie Zink?

Nein. Essenzielle Stoffe wie Zink, Eisen usw. werden von TOXAPREVENT®-Produkten gar nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil gebunden. Der Nachweis dafür musste bereits vor der Zulassung als Medizinprodukt der Klasse 2a durch akkreditierte Labore und Prüfeinrichtungen erbracht werden. Das war ein wichtiger Prüfpunkt für die Zulassung als Medizinprodukt. FROXIMUN®-Medizinprodukte unterliegen strengen Prüfvorgängen und sind chargenkontrolliert. Die FROXIMUN® AG ist nach EN ISO 13485 zertifiziert. Ein komplett implementiertes Qualitätsmanagement sorgt für hohe Produktqualität und größte Sicherheit in der Anwendung.

Tipp: Aus den Erfahrungswerten von derzeit ca. 70.000 Tagesanwendungen über einen Zeitraum von 11 Jahren ist eine Aufnahme von essenziellen Stoffen schon aufgrund der zu beobachtenden Anwendungen und Auswertungen komplett.

Binden FROXIMUN®-Medizinprodukte auch Vitamine?

Nein. FROXIMUN®-Produkte mit dem Werkstoff MANC® gibt es bereits seit 2003. Von 2003 bis 2010 wurden fast alle Produktvarianten wegen der positiven synergetischen Eigenschaften sogar mit Vitaminen gemischt. Die Aufgabe der FROXIMUN®-Medizinprodukte besteht nicht darin, dem Organismus Nähr- bzw. Mineralstoffe zuzuführen, sondern dem Körper toxische Stoffe zu entziehen. Seit der TOXAPREVENT®-Medizinproduktserie wird daher auf Vitaminbeimischungen verzichtet.

Tipp: Hochwertige natürliche Vitaminprodukte lassen sich gut mit FROXIMUN®-Medizinprodukten in der therapeutischen Anwendung kombinieren.

Gibt MANC® Aluminium im Körper ab? Kann Aluminium gebunden werden?

Medizinprodukte mit dem Werkstoff MANC® geben kein Aluminium in den Körper ab. Aufgrund des tetraedrischen Aufbaus des Klinoptiloliths, der aus festen Silizium-Aluminiumoxid-Verbindungen besteht, ist das Aluminium fest in der Struktur verankert.

Eine Freisetzung würde bedeuten, dass sich die charakteristische Klinoptilolith-Struktur auflöst, was unter natürlichen Bedingungen ausgeschlossen ist (nur im Labor möglich). Trotzdem wurden Untersuchungen durchgeführt, um mögliche Risiken für Langzeitanwender oraler Medizinprodukte mit dem Werkstoff MANC® zu erkennen und auszuschließen. Sie sollten den Status möglicher Metalleinlagerungen bei den Anwendern feststellen.

Ergebnis: Die Blutuntersuchungen der Teilnehmer ergaben eine sehr niedrige Konzentration der untersuchten toxisch wirkenden Stoffe Blei, Quecksilber und Aluminium. Die Werte der Teilnehmer wichen in mehreren Fällen stark positiv von den BAR-Referenzwerten der Durchschnittsbevölkerung ab.

Die Ergebnisse im Einzelnen stehen in der Broschüre für Fachexperten „Fachinformationen zu MANC®“ (ab Seite 19).

Hat MANC® einen Einfluss auf Coronaviren?

Fachexperten sind sich einig, dass der Werkstoff MANC® die Virulenz von Coronaviren herabsetzen kann.

Aufgrund der Ergebnisse durchgeführter In-vitro-Studien, zahlreicher Anwendungsbeobachtungen sowie der Praxiserfahrung von Fachärzten und Fachexperten zur antiviralen und gesundheitsfördernden Wirkung von Natur-Klinoptilolith-Zeolith (MANC®) ist die lokale sowie orale Anwendung von Medizinprodukten auf Basis von MANC® auch bei COVID-19 denkbar (Quelle: CORONA-Protokoll, Fachexperten-Forum Berlin am 04.03.2020).

Ein im Sommer 2020 beauftragtes viruzides Wirksamkeitsscreening von MANC® und MANC-HTC gegenüber dem bovinen Coronavirus (BCoV) ergab: 1,5 Log-Stufen = 96 % Reduktion der Viruslast (RNA-Viren).

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