Kennst du das auch? Du sitzt am Abend noch gemütlich auf der Terrasse oder dem Balkon. Du bist entspannt, die Stimmung ist gut. Doch am nächsten Morgen, bei manchen sogar noch am selben Abend, fängt es an zu jucken: Mückenstiche!
Noch schlimmer ist es, wenn dir Mücken um die Ohren summen, während du gerade versuchst, deinen dringend benötigten Schlaf zu bekommen. Dann geht meist die Jagd los. Und am nächsten Morgen juckt es vielleicht trotzdem, weil du die letzte Mücke einfach nicht erwischt hast.
Mückenstichen vorbeugen
Früher ist man Mücken mit Insektiziden zu Leibe gerückt: Es gab Sprays, die man im Schlafzimmer verteilt hat. Sie sollten die Mücken abtöten. Durch anschließendes gründliches Lüften sollten dann alle Rückstände aus der Luft verschwunden sein und die Mücken auch. Durch das Lüften kamen aber manchmal wieder Mücken herein, und nicht selten, vor allem in fast windstillen Sommernächten, atmete man die Rückstände der Insektizide selbst ein. Nicht die beste Lösung!
Manche Hersteller empfehlen, ätherische Öle und Kerzen mit verschiedenen Gerüchen aufzustellen. Diese Maßnahmen bringen wechselhafte Ergebnisse.
Es gibt auch chemische Anti-Mücken-Mittel, mit denen man sich einreiben kann. Sie können Nebenwirkungen haben.
Auch die Biozid-Verdampfer, die man in die Steckdose steckt und die Biozide in der Raumluft verteilen, haben Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Schwindel.
Am sinnvollsten scheint es, die Schlafzimmerfenster mit Fliegengittern auszustatten. Diese gibt es in immer besserer Qualität, sodass man sehr gut hindurchsehen kann. Halte zusätzlich die Türen geschlossen, vor allem Kellertüren.
Wenn du draußen unterwegs bist, hilft lange Kleidung. Besonders helle Kleidung mögen Mücken nicht, sie bevorzugen Dunkelheit. Weitere Tipps findest du im Artikel Die Mückenzeit beginnt.
Warum stechen Mücken immer nur mich?
Diese Frage stellen sich manche Menschen immer wieder: Zwei Menschen schlafen nebeneinander. Der eine wacht morgens erholt auf, der andere hat überall Mückenstiche. Woher kommt das? Oder ist das nur Einbildung?
Die Wissenschaft hat bisher nur Ansätze, warum Mücken bestimmte Menschen bevorzugen. Studien haben gezeigt, dass es genetisch vorprogrammiert sein soll, wen Mücken lieber stechen. Diese Gene bestimmen den Körpergeruch und ziehen Mücken so stärker oder weniger stark an.
Es gibt auch Hinweise, dass Menschen mit der Blutgruppe 0 am meisten gestochen werden und Menschen mit Blutgruppe A am seltensten.
Mückenstiche behandeln
Wenn es dich doch erwischt hat, gibt es Medikamente, die du z. B. auf einen Mückenstich auftragen kannst: sogenannte Antihistaminika. Sie können Nebenwirkungen haben.
Unter den Hausmitteln sind Eiswürfel, in ein dünnes Tuch gewickelt, die Favoriten. Sie kühlen die Haut und verringern so die Entzündungsreaktion und die Schwellung.
Einen ähnlichen Effekt haben Gurken- oder Zwiebelscheiben, die du auf die betroffene Stelle legst.
Wirst du im Mund- oder Rachenraum gestochen (z. B. von einer Wespe) und schwillt die Stelle stark an, solltest du sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen. Lutsch in der Zwischenzeit Eiswürfel, um die Schwellung in Schach zu halten.
Die Froximun AG empfiehlt bei juckenden Mückenstichen Toxaprevent® Skin Hautpuder. Entzündungen und Schwellungen entstehen durch den Entzündungsbotenstoff Histamin. Toxaprevent® Skin Hautpuder mit dem Werkstoff MANC® bindet Histamin direkt auf der Haut und kann so die Entzündungsreaktion und den Juckreiz lindern, ganz ohne Nebenwirkungen.
Den Puder gibt es in zwei Größen, einmal für zu Hause und einmal in einer praktischen kleinen Verpackung für unterwegs.
Mückenstich? Juckt mich nicht!