Allergisches Asthma

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Asthma
Anchalee, Adobe Stock
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Wer an Allergien denkt, verbindet diese häufig nur mit Symptomen wie Schnupfen oder tränenden Augen. Doch häufig bleibt es nicht dabei. Denn kaum jemandem ist bewusst, dass aus vermeintlich harmlosen Allergien im Laufe der Zeit ein allergisches Asthma entstehen kann. Wie es dazu kommt und wie Sie dies vermeiden können, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Wann wird eine Allergie zu Asthma?

Viele Menschen leiden an einer Pollenallergie, bei der es in der Regel zu Beschwerden an Nase und Augen kommt. Weil es sich hierbei um gängige Symptome handelt, vermuten die meisten hier keine Gefahr für den weiteren Verlauf. Werden die Beschwerden wie Rhinitis jedoch nicht behandelt, kann es in Folge zu einem sogenannten Etagenwechsel kommen, bei dem sich die Allergie eine Etage tiefer in den Atemwegen fortsetzt. 

Die Schleimhaut der Nase und der Atemwege ist fast identisch, sodass beide ähnlich auf Allergieauslöser reagieren. In Folge eines überempfindlichen Bronchialsystems kann es durch die chronische Entzündung der Schleimhäute daher zu Symptomen wie Atemnot oder pfeifenden Atemgeräuschen kommen. Darüber hinaus können auch Reize wie Kälte, Stress oder Reizgase in der Luft diese Symptome auslösen. 

Bei gesunden Menschen werden harmlose Allergene vom eigenen Immunsystem ignoriert. Die Überreaktion wird durch das AntikörperImmunglobulin E (IgE) ausgelöst. Hier spielt auch das Histamin eine wichtige Rolle, denn dieser Botenstoff signalisiert dem Immunsystem, dass hier etwas zu bekämpfen ist.

Allergisches oder Nicht-allergisches Asthma?

Asthma ist nicht bei jedem gleich. Grundsätzlich sind zwei wichtige Formen zu unterscheiden: nämlich das allergische Asthma und das nicht-allergische Asthma. 

Das allergische Asthma kommt häufiger bei Kindern vor und wird durch verschiedenste Allergien, wie der Pollenallergie, Hausstauballergie oder der Tierhaarallergie ausgelöst. 

Bei dem nicht-allergischen Asthma lösen nicht-allergische Reize wie Medikamente, Infektionen oder Stress die Symptome aus. Im Zuge der Diagnostik werden unter anderem im Blut des Allergikers die gegen ein Allergen gerichteten IgE-Antikörper nachgewiesen. Sollte sich hier keine allergische Ursache für den Asthma-Anfall finden, geht man von einem nicht-allergischen Asthma aus. 

Trotz der Unterscheidung sind Mischformen sehr häufig, denn oftmals entwickelt sich ein allergisches Asthma im Erkrankungsverlauf symptomatisch in Richtung eines nicht-allergischen Asthmas. 

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So gehen Sie mit der Diagnose um

Etwa 20 bis 50 Prozent der Betroffenen Pollenallergiker entwickeln nach rund fünf bis fünfzehn Jahren ein allergisches Asthma. Darum ist die rechtzeitige Behandlung der Allergie so wichtig. Ist es bei einer Tierhaarallergie noch möglich diese Allergene zu meiden, so lässt sich dies bei einer Pollenallergie nur schwer umsetzen. Um die Allgemeinsymptome zu lindern, können Medikamente eingesetzt werden. Dies empfiehlt sich eher bei akuten Beschwerden, aber bietet sich nicht als Dauerlösung an, um die Grunderkrankung zu therapieren.

Mit Hilfe der Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie) lässt sich die Ursache der Allergie gezielt behandeln, indem mit der Zeit eine Toleranz gegen das Allergen aufgebaut wird. Leider ist diese Behandlungsmethode nicht für jeden Patienten geeignet. Aber generell gilt, je früher diese eingesetzt wird, desto größer die Chance, dass die Symptomatik nicht weiter voranschreitet.

Folgendes können Sie nach der Diagnose selbst tun:

  • Lernen Sie inhalieren.
  • Beobachten Sie sich und den Verlauf Ihrer Beschwerden sehr gut.
  • Körperliche Bewegung, ohne starke Belastung, tut gut. 
  • Lernen Sie Körperhaltungen kennen, welche das Atmen erleichtern können, wie den Kutschersitz.
  • Verzichten Sie auf Rauchen.

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https://www.allergy.de/aerzte-erklaeren/artikel/risiko-etagenwechsel-wie-aus-einer-allergie-ein-allergisches-asthma-wird

https://www.allergy.de/asthma-ausloeser

https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/asthma-bronchiale/verschiedene-asthmaformen/