Durchfall und Corona: Das müssen Sie wissen!

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Durchfall Corona
Blue Planet Studio, Adobe Stock
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Durchfall galt bisher als nebensächliches Symptom bei einer Corona-Infektion. Inzwischen lernt man aber immer mehr über die unterschiedlichen Krankheitsverläufe. Dabei spielen Durchfälle eine größer werdende Rolle. Aus diesem Grund gibt es nun spezielle Anweisungen für Gastroenterologen, wie sie Durchfälle behandeln sollten.

Für Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) sind dies eher beunruhigende Nachrichten.

Wie kommen Coronaviren in den Darm?

Coronaviren vermehren sich im Rachenraum. Von dort aus verbreiten sie sich über den Körper, also Lunge und auch Darm, wenn das Immunsystem sie nicht ausreichend bekämpfen kann. In der Lunge begünstigen sie dann eine Lungenentzündung. Im Darm greifen sie die Darmzellen an. In der Folge möchte der Körper die Viren schnell herausbekommen und reagiert mit Durchfällen.

Auswirkungen auf CED-Patienten

Patienten, die unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leiden, könnten auf das Eindringen von Coronaviren besonders heftig reagieren. Ihr Darmwandbarriere ist durch die Entzündung häufig gestört, zumindest aber irritiert. Wenn ein akuter Schub vorliegt, ist das Immunsystem in höchster Alarmbereitschaft. Daher werden diesen Patienten oft Immunsuppressiva verschrieben. Diese Medikamente unterdrücken die heftige Reaktion des Immunsystems, damit die Entzündung und die Durchfälle schneller abklingen können. 

Die Einnahme von Immunsuppressiva erhöht in Zeiten des Coronavirus leider auch Wahrscheinlichkeit, einem schwereren Verlauf der Krankheit zu unterliegen. Denn der Körper kann nur mit einem unterdrückten Immunsystem, also stark abgeschwächt, reagieren. Verständlich sind daher die Fragen und die Unsicherheiten bei Patienten und Ärzten, was nun zu tun ist.

Empfehlungen für Gastroenterologen

Aufgrund dieser Unsicherheit wurde nun eine Art Anleitung veröffentlicht, wie Gastroenterologen im Zusammenspiel von Corona und CED-Patienten handeln sollten. 

Besondere Aufmerksamkeit sollten Ärzte auf ihren eigenen Schutz legen, denn Patienten mit dem Symptom Durchfall könnten auch Träger des Corona-Virus sein.

Auch wenn in Blutuntersuchungen eine Leberfunktionsstörung festgestellt wird, sollten Gastroenterologen wachsam sein, auf das Coronavirus zu testen.

Ob es ratsam ist, die Immunsuppressiva derzeit auszusetzen, sollten Sie individuell mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. 

Wie kann man den Darm natürlich unterstützen?

Wenn Sie unter Durchfall leiden und eine Corona-Infektion bei sich vermuten, ist laut Prof. Dr. med. J. Schulz eine gute Möglichkeit auf Colostrum und Klinoptilolith zu setzen. 

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Klinoptilolith wie MANC® (modulierter, aktivierter Natur-Klinoptilolith-Zeolith) beruhigt die Darmwand durch Bindung von Reiz- und Schadstoffen. Histamin ist ein Entzündungsbotenstoff, den MANC bis zu 95 % binden kann.

Wie der Biochemiker Dr. Wiech vermutet, kann MANC außerdem Viren so maskieren, dass sie nicht mehr in Wirtszellen eindringen können. Um eine entsprechende Studie, die dies speziell an Coronaviren beweist, bemüht er sich derzeit.

Colostrum, eingenommen als Kapsel, wirkt im Darm immunmodulierend. Es unterdrückt also nicht das Immunsystem, sondern es hilft, dass es nicht überreagiert, aber Eindringlinge auch nicht gewähren lässt. Zusätzlich enthält es Vitamine und Mineralstoffe.

Wenn Sie mehr über Colostrum wissen möchten, lesen Sie hier unseren Artikel über diesen erstaunlich wirkenden Stoff. Denn im Vergleich zur Grippeimpfung ist Colostrum 3mal wirksamer!

Prof. Dr. med. J. Schulz schreibt in seiner wissenschaftlichen Information, dass gerade die Kombination aus Klinoptilolith und Colostrum seiner Studie zeigen konnte, dass eine unterstützende Behandlung mit einer Kombination von Klinoptilolith und Colostrum zu einer erheblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes geführt hat. 

Hier lesen Sie die ganze wissenschaftliche Information:

Quellen:

https://www.cghjournal.org/article/S1542-3565(20)30330-X/pdf

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/neue-corona-symptome-entdeckt-virologe-hendrik-streeck-zum-virus-16681450.html