ANAHIT; AdobeStock
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Einmal kurz nicht aufgepasst und schon haben Sie sich geschnitten. Die meisten glauben instinktiv zu wissen, was zu tun ist. Sie drücken ein Taschentuch auf die Wunde oder lassen kaltes Wasser darüber laufen. Doch ist das wirklich die angemessene Art und Weise mit einer Schnittwunde umzugehen? Und taugt dieses Halbwissen bei ernsthaften Schnittwunden?

Erste Hilfe!

Selbstverständlich ist nicht jede Schnittverletzung gleich. Ein Schnitt am Papier ist in aller Regel keine bedrohliche Wunde. Doch der Grat zwischen einer harmlosen und einer ernstzunehmenden Verletzung ist schmal. Wir möchten Ihnen deshalb zu allererst eine Erste-Hilfe-Anleitung empfehlen, damit Sie im schlimmsten Fall handlungsbereit sind:

  • Ist die Wunde klein? Dann lassen Sie diese zunächst etwas ausbluten. Dieser Vorgang schwemmt Schmutzpartikel aus und reinigt die Wunde auf natürliche Weise vor.
  • Ist die Wunde stark verschmutzt? Gegen grobe Verschmutzungen hilft ihr Blut nur geringfügig. Spülen Sie deshalb die Wunde mit kühlem Leitungswasser aus.
  • Stoppt der Blutfluss nicht ohne weiteres von selbst? Helfen Sie nach mit einem sterilen Verband, den Sie für ca. zehn Minuten auf die Wunde pressen, bis die Blutung gestillt ist.
  • Ist die Blutung zurückgegangen? Nun können Sie mit einem Wundheilmittel wie zum Beispiel Jod Ihre Wunde desinfizieren.
  • Pflaster oder Druckverband? Sollte die Wunde klein sein, können Sie nun ein einfaches Pflaster zur Abdeckung verwenden. Bei größeren Wunden, raten wir zu sterilen Auflagen und Druckverband.
  • Was nun? Am besten das verletzte Körperteil hochlagern, damit das Bluten verringert wird.
  • Wie schlimm ist es? Sollte die Wunde zu stark bluten, klaffend oder zu verschmutzt sein, dann suchen Sie bitte schnell einen Arzt auf!

Grundsätzlich gilt: Im Zweifel ist ärztliche Hilfe immer die beste Wahl!

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Das geht bei einem Schnitt vor

Wie ein Schnitt von Statten geht bedarf wahrscheinlich keiner weiteren Erklärung. Es handelt sich um ein Zerschneiden von Oberfläche mit einem scharfen Gegenstand. Entscheidend ist allerdings wie tief und an welcher Stelle geschnitten wurde. Eine Schnittverletzung der oberen Hautschicht kann meist ohne fremde Hilfe bewältigt werden. Doch passiert es hin und wieder, dass auch große Blutgefäße, Sehnen oder Muskelstränge zertrennt werden.

In solchen Fällen ist die Blutung mit einem Druckverband abzupressen und schnellstmöglich ein Arzt aufzusuchen! Je nach Tiefe und Position kann dieser Schnitt zu viel Blutverlust führen und Benommenheit und Schwindel verursachen. Es lohnt sich also, den Arzt nicht alleine aufzusuchen, sondern einen aufmerksamen Begleiter mitzunehmen.

So pflegen Sie die Wunde

Ist die Wunde noch frisch und die Mediziner haben Sie ruhigen Gewissens nach Hause geschickt, dreht sich alles ums Desinfizieren und verbinden. Hierzu kann Ihnen die Hausapotheke Ihres Vertrauens mit alkoholfreien Desinfektionsmitteln aushelfen.

Sobald die Wunde verschlossen ist, sollten Sie die Entzündungsprozesse präventiv am Aufbau hindern. Hierzu ist Dr. Skin Hautpuder genau das Richtige! Der darin enthaltene Werkstoff MANC® bindet Wundflüssigkeit und hemmt Entzündungen. Mit der wohltuenden und reizlindernden Wirkung der Kamille haben Sie zusätzlich ein wundheilungsförderndes Mittel an der Hand.

Quellen:

https://www.teleclinic.com/krankheit/schnittwunde/

https://www.netdoktor.de/therapien/wundversorgung/schnittwunde/

https://medlexi.de/Schnittwunde