Kann MANC vor Cäsium 137 schützen?

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Cäsium
RomoloTavani, Adobe Stock
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Beitrag enthält Werbung für das Medizinprodukt Toxaprevent Medi Pure

1861 beschrieben Gustav Robert Kirchhoff und Robert Wilhelm Bunsen erstmals Caesium in Verbindung mit ihrer Dürkheimer Mineralwasseruntersuchung. Dabei entdeckten sie bei einer Auswertung im Spektralbereich nach der Abtrennung von Calcium, Strontium, Magnesium und Lithium zwei bisher unbekannte Linien. Sie schlossen aus ihren Beobachtungen, dass es im untersuchten Mineralwasser ein weiteres, bisher unbekanntes Element geben müsse, das sie wegen der blauen Spektrallinien Caesium, nach dem lateinischen caesius für himmelblau, nannten.

Was ist Cäsium?

Caesium kommt normalerweise nicht im Körper vor. Mit der Nahrung aufgenommenes Caesium wird auf Grund der Ähnlichkeit zu Kalium im Magen-Darm-Trakt resorbiert und analog zu Kalium vorwiegend im Muskel- aber auch im Knochengewebe gespeichert.
Caesium ist chemisch nur in sehr geringem Maße giftig. Von Bedeutung ist jedoch die toxische Wirkung der ionisierenden Strahlung aufgenommener radioaktiver Caesiumisotope, die je nach Dosis die Strahlenkrankheit verursachen können. Durch die Aufnahme von radioaktivem Cs 137 nach der Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 ergab sich in den ersten drei Monaten eine durchschnittliche effektive Dosis von 0,6 μSv für einen Erwachsenen der Bundesrepublik Deutschland.

Gerade in Süddeutschland haben wir bis heute eine überdurchschnittliche Belastung durch Cs137. Atomare Zwischenfälle, Atomkraftwerke und Atommüll erhöhen das Risiko einer zunehmenden Caesiumbelastung weltweit immens. Kontaminierte Ackerböden, bzw. Tiere, die in kontaminierten Gebieten Futter aufnehmen, sind im Besonderen dafür verantwortlich, dass Caesium in unsere Nahrungskette gelangt. Besonders Milch- und Fleischprodukte erhöhen das Risiko einer unbewussten Kontamination mit dem strahlenden Caesium 137. Erhöhte Werte in Trockenmilch können zum Beispiel gerade bei Säuglingen und Kleinkindern zu irreversiblen Schäden führen, bzw. gesundheitliche Katastrophen auslösen. Der Genuss von nicht untersuchtem Wildfleisch (Wildschweine) kann ebenso gefährlich werden.
Aber auch die unmittelbare Nähe eines Atomkraftwerkes oder der sogenannten Endlager erzeugen ein erhebliches Risiko für das angrenzende organische Leben. Durch den Lobbyismus dieses Industriezweiges heruntergespielt, beweisen jedoch immer häufiger Studien die unsichtbare, krankmachende Schädigung durch Cs 137.

KiKK-Studie

Ein Beispiel unter vielen dazu ist die KiKK-Studie. Sie ist eine der weltweit größten Studien zu Kinderkrebs um Atomkraftwerke, mit Daten von über 6000 Kindern über 24 Jahre.

Ergebnis:

Im 5-km-Nahbereich der Atomkraftwerke ist bei Kindern unter 5 Jahren die Krebsrate um 60 Prozent und die Leukämierate um 118 Prozent erhöht.
Das “Versuchsendlager” Asse wurde zu Deutschlands bekanntester Deponie. Es ist das größte Dreckloch der Republik – und wohl auch Deutschlands gefährlichstes. Im Atommülllager Asse lagern nicht nur atomarer Abfall, sondern auch Arsen und Blei, wie einige Redakteure herausgefunden haben. Da der Salzstock sich langsam auflöst, werden die 126.000 zum Teil korrodierten Müllfässer zu tickenden Zeitbomben.

Doch wie können sich Bewohner von Risikogebieten überhaupt schützen?

Bisher galt bei einem auftretenden Gefahrenpotential die Verabreichung von Jod-Tabletten (Kaliumiodid) an die Bevöl- kerung. Jod wird durch die Schilddrüse in Diiodthyroxin um- gewandelt. Das gleiche gilt auch für radioaktives Jod, welches bei einem nuklearen Unfall entstehen kann. Es bildet sich dabei radioaktives Diiodthydroxin, welches dann die Schilddrüse verstrahlen könnte.
Durch die rechtzeitige Gabe von (überschüssigem) Jod, tritt quasi eine vorherige Sättigung der Schilddrüse auf, sodass evtl. radioaktives Jod nicht mehr verstoffwechselt werden würde und eine radioaktive Belastung des Organismus in Bezug auf radioaktives Jod abgeschwächt werden könnte.
Diese Schutzmaßnahme trifft jedoch nicht auf das strahlende Caesium 137 zu. Eine effektive Möglichkeit ohne weitere Nebenwirkungen, sich vor dem radioaktiven Caesium aus Nahrungsmitteln oder Trinkwasser zu schützen, gab es in Form der Anwendung durch Medizinprodukte bislang noch nicht.
Erste Untersuchungen dazu, wurden durch die froximun AG, Germany, im Zusammenhang eines Auftrages zur Erforschung der Bindefähigkeit von MANC (Modifiziertes, Aktiviertes, Natürliches Clinoptilolith) gegenüber Caesium, bereits 2009 begonnen.
Auf Grund der Gefahr einer evtl. Verseuchung des Grundwassers mit radioaktivem Caesium im Bereich der Deponie ASSE II, in Niedersachsen und der territorialen Nähe zum Hauptstandort der froximun AG, sollte erforscht werden, ob MANC (Wirkstoff von froximun Medizinprodukten), tatsächlich Caesium und damit natürlich auch radioaktives Caesium 137 binden könnte.
Die Studie sollte nachweisen, dass es möglich war, im Labor Caesiumionen (CS+), also damit auch das radioaktive Caesium 137 aus der Kernspaltung, sehr fest über einen Ionenaustauschmechanismus, nach dem Schlüssel/Schloss-Prinzip, unter der gleichzeitigen Abgabe von Calciumionen (Ca+), zu binden. Wenn es in vitro funktionieren würde, könnte davon ausgegangen werden, dass aus dem Wirkstoff MANC erstmalig ein Medizinprodukt zum aktiven Schutz bei Caesiumbelastung entwickelt werden könnte.

In vitro Studie zur Absorptionsfähigkeit von Cäsium durch MANC

Das Ergebnis der ersten Studie ergab am 30.04.2009 eine signifikante Aufnahmefähigkeit des Grundstoffes im Bezug auf Cs in Höhe von 98,4 %. Damit war der Beweis in vitro erbracht, dass die Möglichkeit besteht, Caesium durch MANC binden zu können.
Damit eine Qualifizierung der Ergebnisse bzw. eine Validierung des durchgeführten Prüfprozesses erreicht werden konnte, wurden die dafür notwendigen Versuchsreihen bis zum Zeitraum November 2009 wiederholt. Das validierte Ergebnis der Studie wurde an Hand eines Prüfberichtes am 04.12.2009 veröffentlicht.
Ein öffentliches Interesse dieser neuen Möglichkeit der Cs-Bindung auf natürlichem Wege und ohne Nebenwirkung zu erreichen, war nicht zu verspüren. Gründe dafür waren unter anderem das Herunterspielen einer möglichen radioaktiven Gefahr durch Caesium für die deutsche Bevölkerung und die noch fehlenden Beweise der Funktionalität von froximun Medizinprodukten in Bezug auf die tatsächliche Bindung von Caesium im lebenden Organismus.
Die Forschung wurde auf Grund der also nicht vorhandenen Auftragslage, bezüglich der Bindung von Caesium für ein neues Medizinprodukt, durch die froximun AG zum damaligen Zeitpunkt wieder eingestellt.
Auf Grund der japanischen Vorkommnisse bei der Reaktorkatastrophe in Fukushima und der Nachfrage von Botschaften anderer Länder, die in Japan ihren Dienst leisteten, wurde das froximun-Projekt „Caesiumbindung durch MANC“ erst im Frühjahr 2011 wieder aufgenommen. Dabei versprach man sich endlich den Beweis der Bindungsfähigkeit im lebenden Organismus zu erbringen. Würde es gelingen, könnte tatsachlich ein Medizinprodukt für Strahlenopfer entwickelt und zur Verfügung gestellt werden.
Zu diesem Zweck wurde eine Studie am lebenden Organismus (Mausstudie) durch die froximun AG in Auftrag gegeben. Um Zeit zu sparen, sollte die mögliche Bindekapazität von einem bereits bestehendem Medizinprodukt (froximun toxaprevent pure), gegenüber Caesium im lebenden Tierkörper erforscht werden. Desweiteren wurden Untersuchungen akuter systemischer Toxizität durchgeführt, die einen zusätzlichen Nachweis für die Unbedenklichkeit der froximun Medizinproduktserie erbringen sollte.

Auswertung und Ergebnis „Akute systemische Toxizität“

Die akute syst. Toxizität wurde nach DIN EN ISO 10993-11 durch ein akkreditiertes Prüflabor im Zeitraum vom 20.06.2011 bis 23.06.2011 durchgeführt.
Ergebnis:
Das Prüfmaterial wurde mit physiologischer Kochsalzlösung (0,2g/ml) verdünnt.
Es wurden gesunde Albinomäuse (Gewicht 20-25 g) eingesetzt. Die Tiere wurden in Gruppen gehalten und mit Alleinfutter bei adlibitum-Aufnahme ernährt. Die Tiere standen unter tierärztlicher Kontrolle.
Die Tiere wurden nach 24, 48 und 72 h untersucht und gewogen. Die Prüflösung führte bei keinem der Tiere im Verlaufe des Beobachtungszeitraumes zu toxischen Symptomen. Es ist keine akute systemische Toxizität erkennbar.

Studie Cäsium-Bindungsversuch

Anhand einer Labortierstudie sollte die Caesium-bindende Eigenschaft des Produktes „froximun® toxaprevent pure” bei gleichzeitiger Aufnahme mit dem Futter untersucht werden.
Analysiert wurde die Caesiumkonzentration im Körper nach 1-wöchiger Fütterung mittels ICP-MS (Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma).
Für die Fütterungsstudie wurden 3 Gruppen à 10 weiblicher Balb/c Mäuse herangezogen.
Auf Grundlage der vom Auftraggeber gegebenen Angabe, dass 500 mg des Produktes 0,5 mg Caesium binden können, wurde ein Futter hergestellt, dass in diesem Verhältnis Caesium und Produkt enthält.
Als Positivkontrolle diente Futter, welches nur CsCI enthielt. Als Negativkontrolle wurde Futter ohne CsCI und Produkt hergestellt.
Nach Druckaufschluss wurden die Lyophilisate mittels ICP-MS nach DIN EN ISO 17294-2:2004 auf ihren Caesiumgehalt bestimmt. Die eingesetzten Futtersorten wurden ebenfalls auf den Caesiumgehalt untersucht.

Ergebnis:

In der durchgeführten Studie wurden die Caesium-bindenden Eigenschaften des Produktes „froximun® toxaprevent pure“, bei gleichzeitiger Aufnahme des Produktes und Caesium mit dem Futter untersucht. Aus den Ergebnissen ist zu erkennen, dass unter den gegebenen Bedingungen der vorliegenden Studie, bei gleichzeitiger oraler Applikation von Caesium und Produkt, die Aufnahme von Caesium in das Körpergewebe der Labortiere im Durchschnitt etwa 42 % geringer ist, als bei den Tieren, die Caesium-haltiges Futter ohne das Produkt „froximun® toxaprevent pure” bekommen haben.

Fazit:

Nachweislich minimiert das Medizinprodukt toxaprevent pure bei gleichzeitiger Einnahme von kontaminierten Lebensmitteln oder Getränken die Einlagerung von Caesium im Körpergewebe des Betroffenen. Wird die Einnahme von Toxaprevent pure erhöht, verbessert sich die Aufnahme von Caesium im Verhältnis der Einnahmemenge. So könnten auch größere Konzentrationen von kontaminierten Lebensmitteln stark reduziert werden.