Intensives Duschen schadet Ihrer Haut

214
fizkes; AdobeStock
Anzeige

Für die meisten Menschen startet jeder Morgen mit dem Gang unter die Dusche. Das wirft die Frage auf, wie unser Körper damit umgeht. Schließlich ist es nur schwer vorstellbar, dass unsere Haut im Laufe der Evolution die Notwendigkeit, täglich zu duschen entwickelt hat. Duschen wir uns also zu häufig?

Eine Dusche voller Pflegeprodukte

Der Wecker klingelt und sofort soll der Körper arbeitsfähig sein. Das klappt natürlich nur in unserer planerischen Absicht. Tatsächlich braucht unser Körper eine Phase, in welcher das System hochgefahren wird. Zwar verrichtet unser Schlafzyklus im Idealfall dafür schon die ersten Schritte, aber zu 100% einsatzbereit sind wir deswegen noch nicht. So gehen wir häufig zuerst ins Bad, um uns durch eine heiße Dusche “aufzuwecken” und ein Frischegefühl zu erzeugen. Dabei steht die Dusche dann schon voller Pflegeprodukte. Duschgel, Pflegemilch, Shampoo, Conditionier und vielleicht noch eine Haarkur obendrauf. Das Ganze verreiben wir gerne auf der Haut mit einem Waschlappen oder Luffa.

Offenbar duschen wir jeden Morgen so, als hätten wir uns über Nacht total dreckig gemacht. Sicherlich gibt es unterschiedliche Hauttypen mit den verschiedensten Anforderungen an ihr eigenes Wohlbefinden, doch ist das gesund? Unser eigenes Verhalten nach dem Duschen zeigt eigentlich schon, wie angegriffen unsere Haut danach ist. Denn sobald wir uns abgetrocknet haben, beginnen viele schon damit, ihre Haut mit Feuchtigkeit spendenden Cremes einzuschmieren, da augenblicklich ein Gefühl von Trockenheit und Rissigkeit auf der Hautoberfläche liegt.

In der ersten Stunde des Tages macht unsere Haut also schon allerhand mit. Da findet man verschiedengeartete Inhaltsstoffe in Duschgel und Shampoo und einige sehr vehemente Temperaturunterschiede in unserem Wasser. Brauchen wir das alles?

Die Haut kommt gut alleine klar

Das Duschen am Morgen ist für die Vorgänge auf der Haut eigentlich gar nicht notwendig. Über Nacht unternimmt die Haut einen Reinigungsprozess und verarbeitet viele oberflächliche Verunreinigungen selbst. Es ist also das “Bestreben” der Haut beim Aufwachen einen wertvollen Status Quo hergestellt zu haben. Und genau diesen Zustand greifen wir morgens an. Nimmt man es genau, würde ein abendliches Duschen der Haut viel mehr nutzen. Die Verunreinigungen des Tages würden wir abwaschen und die Haut hätte in der Nacht mehr Kapazitäten übrig.

Anzeige

Gerade empfindliche Hauttypen gehen beim Kauf handelsüblicher Duschgels und Shampoos ein großes Risiko ein. Denn für gewöhnlich achten wir nur auf den Duft, das Frischegefühl und das Schäumen. Dabei sind viele Duftstoffe dazu in der Lage unseren Hautsäureschutzmantel zu zerstören und sogar Allergien auszulösen. Sogenannte PEG-Verbindungen (oft auch “Laureth”) können mit der Zeit die Haut durchlässig machen, so dass Fremdstoffe eindringen können. Das Problem ist, dass viele Duftstoffe nicht generell einzeln genannt werden müssen. Solange sie einen kritischen Grenzwert nicht überschreiten, können diese unter dem Sammelbegriff “Duft” oder “Parfüm” aufgeführt werden.

Unsere Epidermis braucht Fette, um unsere Zellstruktur wasserdicht zu verschließen. Auf diese Weise entsteht ein Mantel, der durch zu häufiges und intensives Waschen immer wieder aufgebrochen wird und unser Milieu angreifbar macht. Auf diese Weise entstehen Hautreizungen und Allergien. Deshalb sollten Sie in solchen Fällen diese Hautirritationen mit Dr. Skin Hautpuder behandeln. Das darin enthaltene MANC® wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.

Weniger ist mehr

Begegnen Sie diesem Sachverhalt einfach mit etwas Logik: Glauben Sie, dass Ihr Körper so konzipiert ist, dass dieser nicht ohne ein Dutzend verschiedene Pflegeprodukte klarkäme? Dermatologen raten zur Verwendung von zertifizierter Naturkosmetik. Dabei sollte die Liste der Inhaltsstoffe möglichst kurz und transparent ermittelbar sein. Unterstützen Sie die nächtliche Selbstreinigung Ihrer Haut, indem Sie abends duschen und dabei die Wassertemperatur nicht über 39°C steigen lassen. Denn Hitze trocknet aus. Vermeiden Sie den Kauf von Pflegeprodukten, welche hauptsächlich mit ihrem Duft verführen sollen. Eine lange Liste an Duftstoffen ist oft der erste Schritt zu Hautirritationen und sogar Allergien.

Unsere Haut ist das größte menschliche Organ mit sehr komplexen Selbsterhaltungsmechanismen. Helfen Sie ihr durch ein umsichtiges und zurückhaltendes Pflegeverhalten. Sollte es doch mal zu Juckreiz oder Irritationen kommen, steht Ihnen Dr. Skin Hautpuder jederzeit zur Verfügung!