Ernährung & Lebensstil

Prävention: So beugst du Krankheiten vor

Annette Karmann ·

aktualisiert am 29. Oktober 2026

Hand hält Dominosteine auf als Sinnbild für Prävention

Von Zeit zu Zeit taucht in den Medien der Begriff „Prävention“ im Zusammenhang mit unserem Gesundheitssystem auf. Die meisten gesetzlich Krankenversicherten kennen das Wort im Zusammenhang mit „präventiven Leistungen“, deren Kosten nur selten übernommen oder erstattet werden. Eine große deutsche Krankenkasse, die BKK24, hat erkannt, dass sich mit einer guten Präventionsstrategie viel Geld sparen lässt. Sie forscht mit der Universität Bremen daran, welche Erkrankungen vermieden werden könnten. Natürlich nicht nur, um Geld zu sparen, sondern auch, um Patienten viel Leid zu ersparen.

Was bedeutet Prävention?

„Prävention“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „zuvorkommen“ oder „verhindern“. In der Medizin heißt das, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit Symptome und Krankheiten gar nicht erst entstehen. Häufig werden diese Maßnahmen von den Krankenkassen nicht bezahlt, weshalb Versicherte lieber darauf verzichten. Das könnte aber auch an mangelnder Aufklärung liegen.

Bei der Krebsvorsorge ist übrigens nicht gemeint, dass eine Krebserkrankung gar nicht erst entsteht. Hier wird untersucht, ob die Krankheit vielleicht schon vorhanden ist, obwohl der Patient noch keine Symptome hat. Diese Untersuchungen übernehmen die Krankenkassen erst ab einem bestimmten Alter oder bei besonderen Risiken.

Viele Auslöser für Krankheiten kennt man bereits

Bei manchen Krankheiten lässt sich überwiegend genau sagen, wie sie entstehen und was der Grund dafür ist. Bei Diabetes Typ 2 sind es zum Beispiel häufig Übergewicht und ein geringer Ballaststoffgehalt der Nahrung. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden meist durch Ernährung und Übergewicht begünstigt. Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Lungen- und Nierenkrebs zu erkranken. Erhöhter Alkoholkonsum kann laut der EPIC-Studie das Risiko für Magen- und Darmkrebs erhöhen. Darmkrebs kann ebenfalls durch Stress, unausgewogene Ernährung, Zusatzstoffe und Schwermetalle in der Nahrung oder unentdeckte Nahrungsmittelunverträglichkeiten begünstigt werden.

Prävention im Alltag: Wie beuge ich richtig vor?

Mach es wie beim Zahnarzt! Du pflegst deine Zähne das ganze Jahr und lässt sicherheitshalber trotzdem kontrollieren, ob wirklich alles in Ordnung ist.

Übertrage das auf deinen gesamten Körper und pflege ihn. Das bedeutet: Iss und trink bewusst, also ballaststoffreich (z. B. viel Gemüse und Vollkornprodukte), mit gesunden Fetten (Pflanzenöle, Nüsse) und eher wenig Fleisch. Trink wenig Alkohol und gesüßte Getränke, dafür mehr Wasser oder Tee. Mehr dazu, warum Ballaststoffe so wichtig sind, liest du im Artikel Ballaststoffe: Wie viele und welche sind gesund?

Regelmäßige Bewegung und Sport haben einen positiven Einfluss auf viele Körperfunktionen und verbessern sogar die Denkfähigkeit. Dafür reichen manchmal schon kurze Einheiten von 10 Minuten in der Mittagspause.

Auch Zeolith-Produkte leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Krankheiten. Zeolithe stärken die Darmwandbarriere und unterstützen so das Immunsystem des Darms, das unerwünschte Stoffe am Eindringen in den Blutkreislauf hindert. Entzündungen und andere Immunreaktionen im Körper können so vermieden oder gelindert werden. Wie die Darmbarriere funktioniert, erfährst du im Webinar Darmbarriere stärken: Wie Umweltgifte und Konservierungsstoffe wirken.

Quellen:

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