Wie entsteht ein Sonnenbrand?

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Wie schnell verbringt man etwas zu viel Zeit in der Sonne? Dabei wollte man nur kurz ein wenig Gartenarbeit verrichten oder schlichtweg im Gras liegen und sich sonnen. Mit der Zeit erfährt die Haut eine leichte Färbung und schmerzt. Ein Sonnenbrand bildet sich. Doch ist unsere Haut buchstäblich dabei zu verbrennen? Und ist diese sogenannte Sonnencreme wirklich in der Lage uns davor zuverlässig zu schützen?

Was Ihre Haut verträgt

Denken wir an das Wort „Sonnenbrand“, vergleichen wir uns selbst innerlich mit einem Stück Fleisch auf dem Grill. Ist die Hitze zu hoch, verbrennt die Oberfläche. Allerdings sollten wir uns bei genauerem Hinsehen eingestehen, dass der Vergleich hinkt. Schließlich wird das Stück Fleisch bei zu viel Hitze nicht wie wir Menschen rot, sondern schwarz.

Der Irrtum liegt darin, dass wir bei einem Sonnenbrand eigentlich nicht „verbrennen“, sondern unsere haut einem biochemischen Prozess anheimfällt. Sonnenstrahlen bestehen aus drei Hauptgruppen:

  • Infrarot
  • Licht
  • UV-Strahlung

Die Infrarot-Strahlung ist der Teil, den wir als Wärme auf unserer Haut wahrnehmen. Das Licht nehmen wir selbstverständlich visuell wahr. Aber die UV-Strahlung können wir weder sehen noch spüren. Diese ist es aber, welche maßgeblich unseren „Sonnenbrand“ verursacht.

Ultraviolettes Licht trifft auf unsere Haut. Diese hat je nach Hauttyp die natürliche Fähigkeit, ein bestimmtes Maß an Strahlung zu vertragen. Die Dauer einer permanenten Sonnenbestrahlung verträgt unsere Haut gemeinhin zwischen 5-30 Minuten. Helle Hauttypen haben dabei eine kurze Verträglichkeit von 5-15 min und dunklere Hauttypen können UV-Strahlung durchaus 15-30 min verkraften.

Sonnengebräunt oder lieber gesund?

Trifft die besagte UV-Strahlung länger auf unsere Haut als unser Hauttyp dies verträgt, so erzeugt diese Strahlung Freie Radikale. Hierbei handelt es sich um hochreaktive Verbindungen, denen ein Elektron fehlt. Sie sind deshalb mehr als bestrebt, dieses fehlende Elektron bei den umliegenden Hautzellen buchstäblich herauszureißen. Wenn sie damit Erfolg haben, stirbt die entsprechende Hautzelle ab.

Die abgestorbenen Hautzellen müssen irgendwo hin. An diesem Punkt schickt unser Körper Abwehrzellen los, welche diese toten Hautzellen abtransportieren. Damit die Abwehrzellen einen möglichst leichten Weg dahin haben, weitet unser Körper die Blutgefäße und lässt mehr Blut in diese Hautschicht. Die Haut wirkt dadurch für uns gerötet.

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Streng genommen wird also unsere Haut nicht „verbrannt“, sondern durch einen chemischen Prozess von innen zerstört. Natürlich nimmt die Haut je nach Intensität des Sonnenbrands mehr oder weniger Schaden. Es kann sogar sein, dass die erhöhte und dauerhafte UV-Bestrahlung die Erbinformation in unseren Zellen verändert. Damit wird eine Entwicklung der Hautzellen angestoßen, die erst in mehreren Jahren sichtbar wäre. Sogenannte Melanome können sich dann bilden.

Vorsorge und Nachsorge

Wie kann man sich schützen? Die meisten Menschen denken dabei sofort an Sonnencreme. Am besten mit einem besonders hohen Lichtschutzfaktor. Doch wussten Sie schon, dass dieser Lichtschutzfaktor nicht die Stärke des Sonnenschutzes auszeichnet, sondern nur anzeigt, wie lange diese Creme vor der Sonne schützt?

Im Grunde redet man von einer ganz einfachen Rechnung:

Nehmen wir an, Sie seien ein Hauttyp, welcher 15 min ohne Schutz in der Sonne verweilen kann, ohne Schaden zu nehmen. Dann nehmen Sie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 15 und tragen diese dick auf Ihrer Haut auf.

So geht’s:

15 min x 15 LSF = 225 min

Grob gesagt, erhält Ihre Haut durch das Auftragen der Sonnencreme also einen Schutz vor der Sonne bis zu 225 min lang. Das klingt erstmal nach viel, schützt aber bei weitem nicht vor einem ganzen Tag in der Sonne. Bedenken Sie auch, dass die UV-Strahlung keinen Halt vor Kleidung oder Meerwasser macht. Im Gegenteil! Das Meerwasser wirkt auf Ihre Haut wie eine Lupe.

Hinzu kommt, dass dieser Zeitraum nicht durch mehrmaliges Auftragen der Creme verlängert werden kann. Ihre Haut verliert unter Dauerbestrahlung nach und nach ihren natürlichen Schutz. Diesen kann eine Sonnencreme nicht ohne weiteres künstlich verlängern. Auch zu dünnes Auftragen oder das Abwaschen durch eine kleine Abkühlung im Wasser, können die Haut binnen Sekunden wieder entblößen.

Zur Vorsorge sollten Sie also zu allererst auf ein schattiges Plätzchen und dicht gewebte Kleidung vertrauen. Natürlich wird Sonnencreme durch die obigen Erkenntnisse auch nicht unwirksam. Sie sollten nur bedenken, dass die Sonne stärker ist als ihr Sonnenschutz aus der Tube.

Was wir Ihnen anbieten können, ist eine Kombination aus sanfter Erhaltung der Feuchtigkeit Ihrer Haut und dem natürlichen Werkstoff MANC®. Das erhalten Sie in unserer FROXCURA® MEDIC Hautcreme. Das wertvolle MANC® ist in der Lage Freie Radikale zu binden und Entzündungsherde wirksam zu hemmen.

https://www.netdoktor.de/krankheiten/sonnenbrand/

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/sonnenschutz-was-sind-fakten-was-ist-fiktion/

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