So finden Sie den passenden Laufschuh!

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Laufschuh
kikovic, Adobe Stock
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Wollen auch Sie mit Ihrem Sport-Programm starten?

Sind auch Sie unsicher, welche Kleidung und welchen Laufschuh Sie dabei tragen sollten, damit Sie keine Fehlstellung entwickeln? Sie möchten beim Laufen weder frieren noch schwitzen, und sich möglichst nicht erkälten? Dann lesen Sie weiter!

Laufen, Füße und die große Frage…

Wenn es wieder wärmer wird, entscheiden sich viele dazu, das Laufen auszuprobieren. Aber ob im Freien oder auf dem Laufband: Es ist eine der besten Sportarten, um Kalorien zu verbrennen. Ausserdem steigert es die Kondition und sorgt für ein gutes Wohlbefinden. Aber manchmal scheitert das Vorhaben am geeigneten Laufschuh. Denn in der großen Auswahl und den Preisunterschieden ist es als Laie kaum möglich, sich zurechtzufinden. Manchmal hat man sich dann entschieden und plötzlich schmerzen Füße, Knie oder der Rücken und das Vorhaben wird beendet. Das muss aber nicht sein!

Welchen Anforderungen muss der Laufschuh gerecht werden?

Schon bevor Sie das Sportgeschäft Ihrer Wahl betreten, sollten Sie sich ein paar Fragen beantwortet haben: Für welchen Laufstil soll er geeignet sein, wollen Sie sprinten, walken oder joggen? Auf welchem Untergrund wollen Sie laufen? Ist dieser eher weich, wie im Wald, oder laufen Sie meist auf der Straße oder sogar im Gelände? Haben Sie eine Fehlstellung des Fußes, an die der Laufschuh angepasst sein muss, bzw. benötigen Sie Einlagen? Hier kann ein Orthopäde helfen. Natürlich spielt ebenfalls die Nutzungsintensität eine Rolle, nämlich ob Sie mehrmals in der Woche laufen wollen und wie lange die Einheiten jeweils sein werden.

Die richtige Beratung vor dem Kauf

Der Einwand, dass dies zeitaufwendig ist, ist zwar nachvollziehbar, aber nicht immer richtig. Wenn Sie sich durch falsches Schuhwerk eine schleichende Fehlhaltung zuziehen und anschließend behandelt werden müssen, ist dies mit Sicherheit zeitaufwendiger und vor allem: unangenehmer und auch unnötig.

Sie können sich vorab bei Ihrem Orthopäden durchchecken lassen, ob bei Ihnen bereits eine Fußfehlstellung (Senkfuß, Spreizfuß) vorliegt. Diese kann man dann z.B. durch Einlagen oder durch spezielle Dämpfungs- und Stabilschuhe korrigieren. 

Hinweis: Es gibt auch Therapeuten, die die Ansicht vertreten, dass gerade bei Fehlstellungen Barfußschuhe die besten sind, weil sie die Muskulatur deutlich besser trainieren. Informieren Sie sich!

Als Anfänger sowie auf hartem Untergrund empfehlen sich Dämpfungsschuhe. Wenn man schon trainiert ist, kann man auf Neutralschuhe oder Light-weight-Trainer zurückgreifen. Wichtig ist aber, die Abnutzung des Schuhs im Blick zu haben. Ist er einseitig abgenutzt, sollte man das beim nächsten Paar Schuhe auf jeden Fall berücksichtigen. Außerdem sollten Laufschuhe gerade am Anfang des Trainings nicht zu lange benutzt werden. Durch das Training kann sich der Laufstil sowie eine Fehlstellung positiv wie negativ verändern. Nehmen Sie die alten Schuhe auf jeden Fall beim Kauf eines neuen Paares mit!

Wenn Sie unsicher sind, welcher Schuh zu Ihnen passt, bieten viele Sportfachgeschäfte verschiedene Analysen an. Dabei kann man auf einem Laufband Ihre Gangart und die Effizienz Ihrer Lauftechnik analysieren. Auch kann ein Fuß-Scan helfen, die passende Schuhform zu finden. Und natürlich bekommen Sie in der Beratung hilfreiche Tipps, wie Sie schonend und mit Freude trainieren können.  

Trainingsbekleidung

Befragt man professionelle Läufer nach ihrer Kleidung, bekommt man häufig die nüchterne Antwort: T-Shirt und kurze Hose. 

Gerade am Anfang, wenn man noch ausprobiert, ob die Sportart überhaupt passend ist, sollte man nicht zu viel Geld in die Ausstattung stecken. Ideal sind enganliegende Kleidung, die nicht am Körper reibt. Ansonsten kann es zu Hautirritationen kommen. Baumwolle ist ein besseres Material als Kunstgewebe, weil sich dort der Schweiß nicht auf der Haut staut und zu riechen beginnt. 

Hinweis: Sind Sie in der Dämmerung oder im Dunkeln unterwegs, befestigen Sie auf jeden Fall Reflektoren an Ihrer Kleidung.

Bei den Socken wählen Sie am besten solche, die keine Nähte haben. So können Sie Blasen vermeiden. 

Nun steht Ihren Lauf-Vergnügen nichts mehr im Wege!