Robert Kneschke; AdobeStock
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Seit ewigen Zeiten versuchen wir vergebens den Alterungsprozess aufzuhalten. Dabei bewerben zahllose Produkte seit je her, dass sie unsere Falten schon heute mit nur wenigen Schritten beseitigen könnten. Doch ist das wahr? Um dieser Frage auf den Grund gehen zu können, müssen wir erst verstehen, wie Falten entstehen.

So entstehen Falten

Oft ist die Rede von Anti-Aging Cremes, Massagen und sogar Tape-Bändern, die über Nacht unsere Haut straffen sollen. Sogar Nadelroller werden vertrieben, welche winzige Wunden auf unserer Haut erzeugen, um einen Heilungsprozess anzuregen, der unsere Haut im selben Atemzug angeblich glätten würde.

All diese Produkte scheinen eine äußerliche Behandlung anzustreben, als würde das Problem ausschließlich von außen entstehen. Doch tatsächlich beginnt der Alterungsprozess etwas weiter innen.

Unsere Haut besteht aus drei Schichten:

  • Oberhaut (Epidermis)
  • Lederhaut (Dermis)
  • Unterhautfettgewebe (Subcutis)

Zu großen Teilen spielt sich die Entstehung von Falten in unserer Lederhaut ab. Das dort ansässige Bindegewebe wird durch ein entscheidendes Protein elastisch gehalten: Das Elastin. Sobald das Elastin im Alter weniger wird, verliert unsere Haut an Dehnbarkeit.

Doch mindestens genauso wichtig ist das Kollagen. Dieses Protein bildet innerhalb unserer Lederhaut ein Stützgerüst aus Fasern, welche unserer Haut die nötige Stabilität geben.

Das Gefühl, im Alter immer trockenere Haut zu haben, rührt daher, dass wir langsam an Hyaluronsäure verlieren. Sie sorgt dafür, dass die Flüssigkeit in unserer Haut gebunden wird. Wird diese weniger, geht auch die Feuchtigkeit unserer Haut zurück.

Im Alter fällt es unseren Zellen generell schwieriger, sich zu teilen und zu reparieren. Der Körper kann die oben beschriebenen Proteine immer weniger produzieren. Zusätzlich büßen unsere Hautdrüsen mit der Zeit viel Aktivität ein während es dem Unterfettgewebe an Feuchtigkeit und Fülle mangelt.

In welchem Maße all diese Entwicklungen passieren, hängt von unseren Erbinformationen ab. Doch entkommen kann ihnen keiner.

Helfen Massagen, Tapes und Co.?

Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: Im besten Fall oberflächlich. Aber eine dauerhafte und gesunde Lösung, die eigenen Falten zu beseitigen und die Hautbeschaffenheit in die eigenen Zwanziger zurückzubefördern, gibt es nicht.

Massagen sind gut für die Durchblutung und verleihen Entspannung. Doch an unserem Elastin oder Kollagen ändern diese auch nichts. Tapes straffen und hindern direkt unter ihnen die Feuchtigkeit am Entweichen. Dieser Effekt hält allerdings im Bestfall genau eine Stunde lang. Danach arbeitet unsere Haut wieder mit ihren eigenen Mitteln.

Beim Einsatz von Anti-Aging Cremes kann man von einer oberflächlichen Wirkung sprechen. Sie können Feuchtigkeit spenden, sollten dann aber ausschließlich auf die trockenen Stellen aufgetragen werden. Je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe, desto verträglicher ist die Creme für Ihre Haut. Doch auch hier muss man die Kurzlebigkeit der Effekte betonen.

Was hilft denn überhaupt?

Beeinflussen lassen sich am einfachsten die äußeren Einflussfaktoren. UV-Strahlung, Rauchen und Umweltschadstoffe sind die drei größten Feinde unserer Haut.

So erzeugt beispielsweise ein Sonnenbrand freie Radikale in unserer Haut, welche die Hautzellen durch ihr hochreaktives Verhalten abtöten und sogar unsere Erbinformationen verändern können. Auch das Rauchen bildet zahlreiche freie Radikale in unserem Körper. Außerdem steigt die Schadstoffbelastung durch Stickoxide etc., was einen ähnlichen Effekt auf uns hat. Freie Radikale führen zu oxidativem Stress und dieser begünstigt unter anderem das Melanin in unserem Körper. Erhöhtes Melanin führt zu erweiterter Pigment- und Fleckenbildung.

Schützen Sie sich also eindringlich vor der Sonne und Zigarettenrauch und schon haben Sie Ihrer Haut sehr geholfen. Der Alterungsprozess hingegen lässt die Herstellung von Elastin, Kollagen und Hyaluronsäure in unserem Körper zurückgehen. Hier empfiehlt der Arzt Raik Garve eine kollagenreiche Ernährung, um diesem Prozess entgegen zu wirken.

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Kollagen kommt in einigen tierischen Nahrungsmitteln vor, wie Knochenbrühe, Gelatine, Huhn oder Lachs. Süßkartoffeln enthalten auf der anderen Seite viel Vitamin A, welches bekanntlich beim Körper die Kollagenproduktion anregt.

Wir empfehlen Ihnen direkt bei der Beseitigung freier Radikale anzusetzen. Dafür können Sie zum Beispiel mit der FROXCURA Medic eine äußere Anwendung versuchen oder mit TOXAPREVENT Medi Pure direkt von innen starten. Der darin enthaltene Werkstoff MANC® bindet freie Radikale und hindert somit diesen Übeltäter an der Zerstörung unserer Zellen.

Abschließend möchten wir aber betonen, dass das Alter nicht aufgehalten werden kann und das sollten Sie sich auch nicht einreden lassen. Ein gesunder und ausgewogener Lebensweg hält sie äußerlich länger faltenfrei. Doch wenn Sie sich innerlich gesund und ausgeglichen halten, erzeugen Sie eine innere Freude, die viel auffälliger nach außen strahlt.

https://www.quarks.de/gesundheit/lassen-sich-falten-einfach-wegmassieren/

https://magazin.baustein-gesundheit.de/ratgeber/kollagen-in-lebensmitteln

Raik Garve, Arzt und Gesundheitslehrer