Gürtelrose: Kann man Beschwerden lindern?

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Das Wort „Gürtelrose“ klingt zunächst einmal gar nicht nach dem, was sie eigentlich ist. Denn viele Menschen mögen Rosen. Die Gürtelrose hingegen möchte wohl eher niemand haben. Sie ist eine schmerzhafte Erkrankung, die ihren Ursprung bereits in der Kindheit hat. Ein weit verbreitetes Virus ist ihre Ursache.

Was ist eine Gürtelrose?

Bei einer Gürtelrose bilden sich Bläschen auf der Haut, die meist gürtelförmig um den Bauch auftreten. Allerdings passiert dies nur asymmetrisch, also auf einer Seite des Körpers. Die Bläschen erinnern an Herpesbläschen, die häufig die Lippen betreffen. Meist entstehen diese Bläschen bei älteren Menschen und bei immungeschwächten Patienten. Auslöser für den Ausbruch sind Herpes Zoster Viren, die in der Kindheit Windpocken hervorrufen. Es gibt eine Impfung sowohl für Kinder gegen das Herpes Zoster Virus als auch für Personen ab 50 – 60 Jahren.

Wie steckt man sich an? Wie kann man vorbeugen?

Bei Windpocken geschieht eine Ansteckung meist über die sogenannte Tröpfcheninfektion. Dies kann beim Husten geschehen, aber teilweise auch schon beim Ausatmen. Ebenfalls hochansteckend ist ein Kontakt mit den Bläschen selbst.

Erste Symptome äußern sich meist aber erst nach 10-14 Tagen des Erstkontaktes. 

Da man bereits vor dem Entwickeln deutlicher Symptome infektiös ist, kann es beim Auftreten der Symptome für andere schon zu spät sein. Natürlich ist Hygiene sehr wichtig. Kratzen Sie die Bläschen nicht auf. Nachdem Sie eine Salbe oder Ähnliches aufgetragen haben, desinfizieren Sie sich die Hände. Meiden Sie den Kontakt mit Kindern und immunschwachen Personen, damit die Krankheit nicht weiter verbreitet wird.

Was sind die Symptome?

Eine Gürtelrose ist eine Reaktivierung des Herpes Zoster Virus’. Die Erst-Infektion hatten viele bereits als Kind, die sich als Windpocken äußerte. Anschließend ziehen sich die Viren in die Nerven des Rückenmarks zurück. Sie verbleiben dort unbemerkt und verursachen in den meisten Fällen keine Probleme mehr. Manchmal aber, wenn das Immunsystem geschwächt ist, können sie sich wieder vermehren, wandern die Nerven entlang und verursachen eine Gürtelrose. Diese betrifft meist die Haut, kann aber auch andere Organe und auch das Gehirn befallen.

Auf der Haut entstehen schmerzende Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Manchmal kommt ein Juckreiz hinzu. Die Bläschen offnen sich in der Regel und verkrusten dann. Bis zur vollständigen Heilung der Haut kann bis zu einem Monat vergehen. Damit einher gehen Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und einschießende Schmerzen.

Wie kann ich den Ausbruch einer Gürtelrose lindern?

Die Schulmedizin empfiehlt gegen die Schmerzen klassische Schmerzmittel mit Ibuprofen oder Paracetamol. Speziell für Haut gibt es entsprechende Salben, die den Juckreiz lindern können oder das Austrocknen der Bläschen fördern. 

Gegen die Viren selbst kann der Arzt Virostatika verschreiben. 

Um einem Ausbruch vorzubeugen, ist aber die Stärkung des Immunsystems unerlässlich. Wie das geht, erfahren Sie hier.

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Quellen:

https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/infektionskrankheiten/guertelrose-herpes-zoster-ansteckung-symptome-behandlung-735419.html

https://flexikon.doccheck.com/de/Varicella-Zoster-Virus

https://www.netdoktor.de/krankheiten/guertelrose/

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-192006/fruehe-therapie-verhindert-komplikationen/

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