Der unterschätzte Einfluss von Mineralien auf unseren Körper

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Mineralien
Kanea, Adobe Stock
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Ein Interview mit Prof. em. Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht

Prof. Dr. Karl Hecht, geboren 1924, studierte zunächst Humanmedizin. Später wurde er zum Professor für Neurophysiologie (Akademie der Wissenschaften) und experimentelle und klinische Pathophysiologie (Charité Berlin) berufen. 

Die Pathophysiologie ist laut Pschyrembel die „Lehre von den krankhaften Lebensvorgängen und gestörten Funktionen im menschlichen Organismus.“

Berlin Köpenick, im Sommer 2019 – Temperaturprognose für heute: 39 °C. Ich stehe vor einem mindestens 10-stöckigen Haus, in dem Karl Hecht mit seiner Frau in einer Wohnung im 2. OG wohnt. 

Als ich klingle, öffnet ein fideler, verschmitzt lächelnder älterer Herr und erzählt wie nebenbei, dass er die Treppen zu seiner Wohnung auch immer noch läuft. Heute Morgen erst war er mit seiner Frau zwei Stunden lang im nahegelegenen Wald spazieren. „95 Jahre“, geistert es mir durch den Kopf.

Redaktion: Herr Hecht, Sie sind während Ihrer Tätigkeit an der Charité unter anderem zum Einfluss von Mineralien auf unseren Körper gekommen. Wie sind Sie darauf gestoßen?

Hecht: Ich habe als Arzt und als Wissenschaftler gleichzeitig gearbeitet, also Praxis und Forschung in einer Einheit und das ist heute in der Regel schon nicht mehr der Fall. Und spätestens nach 20-25 Jahren Medizinforschung auch mit Medikamenten bin ich zu der Auffassung gekommen: Mit Medikamenten kann man keine Gesundheit erreichen. Es gibt von Eugen Roth (Anm. d. Redaktion: Dt. Dichter) das schöne Sprichwort: 

Was bringt den Doktor um sein Brot? 

a) die Gesundheit und b) der Tod. 

Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, 

uns zwischen beiden in der Schwebe.

Redaktion: Das ist eine sehr provokante Aussage.

Hecht: Wenn Sie die Medikamente anschauen, z. B. blutdrucksenkende Mittel, und deren Nebenwirkungen, dann sehen Sie, dass durch die Einnahme immer neue Krankheiten hervorgerufen werden können. 

Aufgrund dessen habe ich mir eigentlich schon ab meinem 50. Lebensjahr gesagt: Keine Medikamente, du musst dich nach anderen Stoffen umsehen. Und dabei bin ich dann auf die Mineralien gestoßen. 

Redaktion: Und welchen Einfluss von Mineralien auf den menschlichen Körper haben Sie herausgefunden?

Hecht: Eigentlich ist in der Medizin nur Folgendes notwendig: Man muss das, was fehlt, zuführen, und das, was stört, ausführen. 

Jeder Krankheit liegt ein Mangel zu Grunde. In vielen Studien wurde herausgefunden, dass ca. 70 % der Bevölkerung einen Magnesium-Mangel haben. 

(Anm. d. Redaktion: Lesen Sie hier, wie Sie ohne Nahrungsergänzungsmittel einen Magnesium-Mangel beheben können.)

Und viele Krankheiten – Herzkrankheiten, Diabetes, neurologische Krankheiten, psychiatrische Krankheiten – sind auf Magnesium-Mangel zurückzuführen. 

Redaktion: Magnesium ist ein wichtiges Mineral. Welche Mineralien spielen außerdem eine große Rolle? 

Hecht: Ähnlich wichtig wie Magnesium ist Silizium für unseren Körper.

Redaktion: Aber laut WHO ist Silizium doch nicht einmal als essenzielles Spurenelement eingestuft? 

Hecht: Sie dürfen nicht alles glauben, was die WHO sagt. Dort sitzt überall eine Lobby, die selbst meist ahnungslos ist, aber bestimmte Interessen vertritt. 

Silizium wird unter anderem für das Bindegewebe gebraucht. Feste Nägel, dichtes Haar und glatte Haut wird mit einer ausreichenden Zufuhr von Silizium in Verbindung gebracht. Schauen Sie meine Haut an: Nicht ganz wie ein Baby, aber für 95 Jahre doch noch ganz gut! Bei der Geburt hat man den höchsten Gehalt an Silizium, dieser nimmt jedoch ab, je älter man wird. Aber dieser Prozess ist umkehrbar. Man kann sich sogar verjüngen!

Im Gegensatz zum Silizium nimmt der Kalziumgehalt im Körper immer weiter zu.

Redaktion: Wie passt das denn mit den steigenden Erkrankungen von Osteoporose zusammen?

Hecht: Nach WHO-Sicht gar nicht. Aber es sollte Ärzten doch zu denken geben, wenn immer mehr Menschen an Osteoporose erkranken und die reichlichen Kalzium-Gaben nicht helfen. Andererseits gab es aber Studien (z. B. von Kervran und auch Carlisle) mit Hühnern, die kein Kalzium zu sich nahmen, aber Glimmer pickten. (Anm. d. Redaktion: Glimmer ist ein siliziumhaltiges Gestein.) Trotz nicht vorhandener Kalzium-Zufuhr legten diese Hühner Eier mit fester Kalkschale und die Küken hatten ein perfekt ausgebildetes Skelett. 

Folglich sollten Ärzte ihren Patienten anstatt Kalzium besser Silizium verschreiben. Dies geht am besten mit Siliziumdioxid und ist z. B. als Medizinprodukt Klinoptilolith-Zeolith erhältlich. 

Redaktion: Wie nimmt man es am besten ein?

Hecht: Am besten als Suspension. Also mit einem Keramik- oder Plastiklöffel in Wasser eingerührt und in kleinen Schlucken trinken. Ich nehme 10 Gramm Klinoptilolith am Tag ein und nicht ein einziges Medikament.

Und sehen Sie mich an!

Redaktion: Die Wirkung scheint nicht von der Hand zu weisen zu sein.

Vielen Dank, Herr Prof. Dr. Hecht, für Ihre Zeit.

Dies ist ein Teil des Interviews mit Herrn Prof. Dr. Hecht. Weitere Auszüge folgen.