Tipps für die Reiseapotheke

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Reiseapotheke
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Der Albtraum eines jeden Urlaubers…

Sie sind im Urlaub und wollen entspannen. Doch plötzlich wird Ihnen übel und auch der Darm macht seltsame Geräusche. Dann wollen Sie nur noch eins: Ein Mittel einnehmen, das schnell wirkt, und im Bett darauf warten, bis alles vorbei ist. Was aber, wenn Sie kein Mittel dabei haben? Dann schnell in die nächste Drogerie oder Apotheke! Kompliziert wird es, wenn Sie aber die Sprache nicht sprechen und die Packungsbeilagen nicht verstehen.

Solche Geschichten wie oben haben wir alle schon einmal gehört. Und wenn sie gut erzählt und ausgeschmückt sind, haben wir auch alle kräftig gelacht und Spaß gehabt. Keinen Spaß allerdings haben Sie, wenn Ihnen so etwas selbst passiert. Manchmal ist sogar dann der ganze Urlaub vorbei. Damit das nicht passiert, zeigen wir, wie Sie Erkrankungen im Urlaub vermeiden können. Außerdem geben wir Tipps, was Sie vorsorglich mit in Ihre Reiseapotheke packen sollten.

Ein paar Tipps, wie Sie Erkrankungen im Urlaub vermeiden

Bei Reisen in wärmere Länder befinden wir uns plötzlich in großer Hitze und manchmal auch Luftfeuchtigkeit, die unser Körper meist noch nicht gewohnt ist. Trinken Sie deshalb viel, nehmen Sie Wasser unterwegs mit. Trinken Sie aber kein Leitungswasser. Nicht in allen Ländern ist es Trinkwasser. Bestellen Sie ebenfalls Eiswürfel in Getränken ab.

Schützen Sie Ihre Kopfhaut mit einem Hut oder einer Schirmmütze. Sonnencreme schützt die Haut vor zu viel Sonne. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe: Sonnencremes sollten weder Mikroplastik, noch Titandioxid enthalten. Lesen Sie hier weitere Informationen.

Waschen Sie möglichst häufig die Hände. Unser Körper kennt viele der Bakterien und Viren noch nicht und könnte empfindlich reagieren. Besonders, wenn Sie Dinge angefasst haben, die vor Ihnen schon viele andere berührt haben, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln oder generell Türklinken. 

Um außerdem Durchfälle zu vermeiden, essen Sie nur Durchgegartes. Essen Sie kein bereits zerkleinertes Obst, sondern nehmen Sie die ganze Frucht und waschen Sie sie gründlich ab. So nehmen Sie möglichst wenige Keime zu sich.

Wenn die Klimaanlage Ihres Zimmers regelbar ist, sollte die Temperatur höchstens 6°C unter der Außentemperatur liegen. Das bereitet Ihrem Körper am wenigsten Stress durch Temperaturunterschiede.

Weitere Tipps, wenn Sie Erkrankungen doch nicht vermeiden konnten

In Ihrer Reiseapotheke sollten Sie nur Präparate mitnehmen, die Sie vertragen. Es ist Ihnen nicht geholfen, wenn das Kopfschmerzmittel die Kopfschmerzen verschwinden lässt, aber Sie davon Durchfall bekommen.

Ein Mittel gegen Schmerzen macht allerdings absolut Sinn. Alternativen zu herkömmlichen Schmerzmitteln, haben wir Ihnen hier vorgestellt.

Auch Pflaster und Wunddesinfektion für kleinere Verletzungen sind ratsam. 

Bei Sodbrennen ist ein Mittel, das die Säure neutralisiert, empfehlenswert, wie z. B. Antazida oder Arzneien mit Alginat. Sie enthalten häufig eine Kombination aus Magnesium und Calcium. Informationen über verschiedene Mittel gegen Sodbrennen können Sie hier nachlesen.

Bei Durchfällen nehmen Sie am besten etwas, das die Flüssigkeit bindet. Fragen Sie in Ihrer Apotheke. Vergessen Sie nicht, in solchen Fällen mehr zu trinken.

Wenn Sie Mückenstiche plagen und jucken, gibt es Salben und Puder, die Ihre Haut bei der Regeneration unterstützen und den Juckreiz vermindern.

Aber auch Zecken sind in diesem Jahr wieder eine echte Plage: Daher empfehlen sich spezielle Pinzetten oder Zeckenkarten, die ganz einfach ins Portemonnaie passen. 

Und natürlich sollten Sie auch die Arzneimittel einpacken, die Ihnen bei Ihren üblichen Beschwerden helfen (Herpes, Hämorrhoiden etc…) 

Wenn Sie diese Dinge in Ihrer Reiseapotheke haben, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Eine gute und erholsame Reise!