Studie: Bestimmte Bifido-Bakterien lindern Reizdarm-Symptome!

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Bifido-Bakterien
Monstar-Studio, Adobe Stock
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Bifido-Bakterien sind schon länger in den Fokus von Ernährungsmedizinern geraten. Inzwischen gibt es einige Präparate, die sie enthalten und auch Milchprodukte, denen sie zugesetzt werden. Ihr Nutzen für Patienten des Reizdarm-Syndroms war bisher nicht gesichert. Allein in Deutschland sind dies 11 Millionen Menschen – eine beachtliche Anzahl! Wissenschaftler aus Hamburg und Forchheim haben daher eine Studie auf die Beine gestellt.

Kurzübersicht: Was ist das Reizdarm-Syndrom?

Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGSV) und die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroentereologie (DGNM) haben sich auf folgende gemeinsame Leitlinie geeinigt:

„Die Krankheit des Reizdarmsyndroms (RDS; Irritable Bowel Syndrome/IBS) liegt vor, wenn alle 3 Punkte erfüllt sind. 

  • Es bestehen chronische, das heißt länger als 3 Monate anhaltende Beschwerden (zum Beispiel Bauchschmerzen, Blähungen), die von Patient und Arzt auf den Darm bezogen werden und in der Regel mit Stuhlgangsveränderungen einhergehen.
  • Die Beschwerden sollen begründen, dass der Patient deswegen Hilfe sucht und/oder sich sorgt und so stark sein, dass die Lebensqualität hierdurch relevant beeinträchtigt wird.
  • Voraussetzung ist, dass keine für andere Krankheitsbilder charakteristischen Veränderungen vorliegen, welche wahrscheinlich für diese Symptome verantwortlich sind.“

Zu den Beschwerden zählen Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall und Bauchkrämpfe. Andere Krankheitsbilder könnten hier sein: Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn und ähnliche Darmerkrankungen. 

Was bringen die Bifido-Bakterien?

Die aktuelle, doppelblinde sowie placebokontrollierte Studie hat sich ausschließlich mit einem bestimmten Stamm, nämlich Bifidobacterium bifidum MIMBb75, beschäftigt. Eine Übertragung der Ergebnisse auf andere Bifido-Stämme ist möglicherweise unzutreffend. 

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Die eine Hälfte der Teilnehmer, die unter dem Reizdarmsyndrom litten, bekamen also ein Placebo verabreicht, die anderen die Hitze-inaktivierten, also nicht lebensfähigen Bifido-Bakterien. 

Von den Probanden, die die Bifido-Bakterien einnahmen, berichteten mehr über eine positive Verträglichkeit als in der Placebo-Gruppe.

Inwiefern man diese Ergebnisse auf lebende Bakterien übertragen kann, ist nicht bekannt. 

Hinweis: Ein Rezept, wie Sie Joghurt mit Bifido-Bakterien selbst machen können, finden sie hier.

Kann man noch mehr tun?

Wie die Gießener Apothekerin Bettina Baums berichtet, siedeln sich gesunde Darmbakterien, wie Bifido- oder Milchsäure-Bakterien in einem belasteten, „unaufgeräumten“ Darm nicht oder nur schwer an. Sie und ihr Kollege Hubertus Becker aus Hamburg empfehlen daher die Einnahme von TOXAPREVENT® MEDI vor oder zur Einnahme von Probiotika. 

Der Werkstoff MANC® aus TOXAPREVENT® MEDI bindet Reiz- und Schadstoffe im Darm und bringt sie über den Stuhl aus dem Körper hinaus. So wird Ihr Darm entlastet und ist laut den Apothekern gut vorbereitet für die Ansiedlung gesundheitsförderlicher Darmbakterien. 

Zusätzlich ist TOXAPREVENT® MEDI nämlich gut verträglich und Frau Baums ist sich bei einer Empfehlung immer sicher, dass sie damit niemals etwas falsch macht. 

Sehen Sie sich hier das gesamte Interview an.

Dieser Artikel enthält Werbung für TOXAPREVENT® MEDI.

Quellen:

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/s-0029-1245976

https://www.thelancet.com/pdfs/journals/langas/PIIS2468-1253(20)30056-X.pdf