Die verschiedenen Arten des Yoga

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Yoga
Maygutyak, Adobe Stock
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Yoga hat manchmal…

den Ruf, dass es sich dabei nur um Meditationen handelt. Dies stimmt allerdings nicht ganz. Sie sind ein Teil davon – soweit richtig. Yoga ist vielmehr eine Lebenseinstellung, bewusst mit sich und der Umwelt umzugehen. Auch zur sportlichen Begleitung beim Fasten eignet es sich hervorragend, da es perfekt zum Grundgedanken des Fastens passt.

Die verschiedenen Yoga-Arten werden auch ganz unterschiedlichen sportlichen Anforderungen gerecht, so kann jeder unproblematisch einsteigen.

Hatha Yoga

Dies ist der Klassiker und perfekt für Einsteiger geeignet. Zentral ist dabei die Atmung, der Geist soll vom Körper gelöst werden. Dennoch kann Hatha Yoga auch eine körperliche Herausforderung werden: Durch die Asanas – die verschiedenen Positionen. Die bekannteste Asana ist wohl der Sonnengruß. Das Hatha Yoga besteht aber insgesamt aus 5 Teilen: Asanas, Pravanama (Atmen), Shavasana (Entspannung), Mitahara (gesunde Ernährung), positives Denken und Meditation.

Yin-Yoga

Im Yin-Yoga liegt die Entspannung im Zentrum. Es handelt sich dabei überwiegend um Dehnübungen, die lange gehalten werden. Der Atem wird dabei bewusst und tief ausgeführt, wodurch die Muskeln noch weiter gedehnt werden. Bei Stress kann Sie schon eine Einheit dieser entspannenden Sportart wieder erden.

Power-Yoga

Power-Yoga ist quasi das Gegenteil vom Yin-Yoga. Es ist eine Weiterentwicklung des Ashtanga und wie der Name schon sagt, ist es deutlich dynamischer. Es trainiert die Körperkraft, aber auch das Gleichgewichtsgefühl und natürlich den Geist. Auch für Anfänger gibt es Kurse, damit jeder den optimalen Einstieg in den Sport findet. 

Kann man mit Yoga abnehmen?

Mit dem sanften Yin-Yoga verbrennt man kaum mehr Kalorien als bei täglichen Routine-Arbeiten. Beim Hatha-Klassiker kann die Verbrennung schon – je nach Kurs – spürbar höher sein. Man merkt dies bereits an der Schweißbildung: Die Muskeln arbeiten. Bei der Power-Variante wird dies am deutlichsten. Unterschätzen sollte man aber vor allem nicht den Muskelaufbau, der auch beim Halten dieser Positionen passiert. Und mehr Muskeln verbrennen bekanntlich auch mehr Kalorien!