Allessandro-Grandini; Adobe Stock
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Die chronische Erkrankung Rosazea bringt Rötungen, Pusteln und Knoten im Gesicht mit sich. Für die Betroffenen ist guter Rat oft teuer. Warum Sie sich mit diesem speziellen Hauttyp ganz bewusst mit Sonnenschutz befassen sollten, erfahren Sie hier.

Was ist Rosazea?

Ob Rosazea, Kupferrose oder Erwachsenenakne, diese chronisch-entzündliche Hauterkrankung hat viele Namen und ein Krankheitsbild, welches viele zunächst nicht als Rosazea erkennen. Für gewöhnlich trifft es Frauen ab dem 30. Lebensjahr. Sie zeichnet sich durch juckende Rötungen im Nasen- und Wangenbereich aus und kann auch zu Pusteln und Eiterpickeln führen.

Auch wenn die Diagnose erst im fortgeschrittenen Alter eindeutig gestellt werden kann, so sind die ersten Symptome bereits im Kindesalter bemerkbar. Stressbedingte spontane Rötungen im Gesicht werden oft als Schamesröte abgetan, nehmen aber schon früh die Rosenform der Rosazea an.

Als Hauptursache wird ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und einer fehlerhaften Hautschutzbarriere angeführt. Darüber hinaus wird die Haut nicht zureichend durchblutet. Doch auch Umwelteinflüsse wie Kosmetika, Waschmittel und vor allem die Sonnenstrahlung haben einen gravierenden Einfluss auf die Entwicklung der Rosazea.

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Die Sonne begünstigt Hauterkrankungen

Wir wissen, dass zu viel Sonne zu einem Sonnenbrand führen kann und somit der Haut schadet. Doch um zu wissen, warum Rosazea-Hauttypen bei diesem Thema ganz besonders gefährdet sind, sollten wir klären, wie Sonnenbrand entsteht.

Die Haut „verbrennt“ nicht etwa, sondern die UV-Strahlung erzeugt bestimmte Teilchen in der Haut: Sogenannte Freie Radikale. Diese sind hochreaktiv und entreißen den umliegenden Hautzellen wichtige Bauteile. Als Immunantwort erweitert der Körper an dieser Stelle die Gefäße, damit Abwehrzellen schnellstmöglich zum Ort des Geschehens navigieren können. Dadurch entsteht die rote Färbung auf der Haut.

Rosazea-Patienten sind besonders anfällig für die Schädigungen durch Freie Radikale. Gerade wegen der Überbeanspruchung der ohnehin beeinträchtigten Hautzellen. Normalerweise würden Antioxidanzien gegen diese Freien Radikale vorgehen, aber eine an Rosazea erkrankte Person hat einen weitaus geringeren Antioxidanzien-Wert und kann dementsprechend nur schlecht auf sie reagieren.

Hinzu kommt die Überproduktion des CAMP-Eiweißes, welches eigentlich Fremdkörper in der Haut beseitigen soll. Zu viel davon regt allerdings die Entzündungsprozesse erst so richtig an.

So schützen Sie sich

Die Bildung von Freien Radikalen durch UV-Strahlung betrifft uns alle. Daher ist die Meidung der Sonne für jeden ein guter Ratschlag. Doch da Rosazea Patienten eine besondere Veranlagung haben, auf diese Teilchen zu reagieren, ist für sie der Sonnenschutz von besonderer Wichtigkeit.

Meiden Sie wo es geht das direkte Sonnenlicht und tragen Sie Sonnencreme mit hochwertigem Lichtschutzfaktor auf den betroffenen Stellen. Am besten ganzjährig.

Des Weiteren kann Dr. Skin Hautpuder bei oberflächlichen Hautirritationen ein schneller Helfer sein. Der darin enthaltene Werkstoff MANC® ist in der Lage, die Entstehung Freier Radikale zu verhindern und hat darüber hinaus eine entzündungshemmende Wirkung. Probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich selbst.