Zöliakie – Gefahr durch Gene oder Ernährung?

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Zöliakie
Oksana Kuzmina, Adobe Stock
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Zöliakie ist eine Erkrankung, die sich bei Betroffenen durch Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfälle äußert. Auslöser ist das Getreide-Klebereiweiß Gluten. Sie ist deutlich zu unterscheiden von einer Gluten-Unverträglichkeit, bzw. einer Glutensensitivität. Gluten ist in allen Getreidesorten enthalten, am meisten aber laut DGE in Dinkel, danach folgen Weizen, Roggen, Hafer und Gerste.

Bei der Zöliakie reagiert die Immunabwehr des Darmes so stark auf Weizen & Co., dass sich die Darmzotten verkürzen und sich dadurch die Oberfläche des Darmes deutlich verringert. Diese ist aber wichtig, um die Nährstoffe der Mahlzeiten richtig aufnehmen zu können. Bei Nährstoffdefiziten können dann wiederum Mangelerscheinungen und Folge-Erkrankungen auftreten. 

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Wenn man die Erkrankung aber frühzeitig diagnostiziert und die entsprechenden Nahrungsmittel meidet, kann man quasi beschwerdefrei leben. 

Liegt Zöliakie in den Genen?