Alkohol und die Feiertage – Kaum zu trennen

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Sie beginnt. Die gemütliche und vor allem gesellige Jahreszeit. Die Lichter beginnen zu leuchten und aus jeder Ecke schießt ein Weihnachtsmarkt. Wenn wir nur kurz daran denken, können wir den Glühwein schon förmlich schmecken. Doch sollten wir uns nicht gerade dann fragen, wie unser Körper Alkohol aufnimmt? 

Was ist Alkohol? 

Selbstverständlich brauchen wir niemanden daran zu erinnern, dass Alkohol für unseren Körper nicht gesund ist. Da macht sich die Mehrheit der Menschen auch nichts vor. Andererseits vergessen wir oft, dass nicht immer nur die Menge entscheidend ist, sondern auch die Regelmäßigkeit schädlich sein kann. Und gerade darüber sollten wir reden. Gerade zur Weihnachtszeit. 

Auch wenn es rein wissenschaftlich betrachtet mehrere Sorten Alkohol gibt, sprechen wir im umgangssprachlichen Kontext meist von Ethanol. Das ist der Grundbaustein jeglichen Alkoholischen Getränks und ist in unserer Gesellschaft vollkommen etabliert. Aber warum? 

Diese Getränke wirken in geringen Mengen angstlösend, entspannend und lassen sogar Stress in den Hintergrund treten. Ein Stimmungsaufheller, wenn man so möchte. Zusätzlich werden die Hemmungen geringer und der Bereich für Belohnungen wird in unserem Gehirn aktiviert. Kein Wunder, dass das Rauschmittel Alkohol von Festen oder geselligen Runden nicht mehr wegzudenken ist. Wird allerdings diese geringe Menge überschritten, sieht die Welt schon wieder anders aus. 

Das bisschen Alkohol schadet doch nicht, oder? 

Mit der Zeit haben sich alkoholische Getränke zu festen Bestandteilen unserer Gesellschaft gemausert. Wie könnte man auch etwas gegen einen Stimmungsaufheller haben? Leider wird dadurch nur verschleiert, dass die Folgen des Alkoholkonsums schwerwiegend sein können. Auch in geringen Mengen. 

Ethanol ist schlichtweg ein Zellgift. Da die Leber mit der Entgiftung beauftragt ist, baut sie das Ethanol augenblicklich ab. Zur Entgiftung verwendet die Leber dann spezielle Enzyme, wobei eines davon den Alkohol in mehrere Bestandteile auflöst. Das Problem dabei ist, dass hierbei ein Zwischenprodukt entsteht, das Acetaldehyd. Dieser Stoff zerstört Schleimhautzellen und ist laut WHO krebserregend. Daher die Bezeichnung Zellgift. 

Wer also darauf pocht, dass er nur wenige Mengen trinke, sollte sich im Klaren sein, dass jeder Alkoholkonsum zum Verlust von Hirnzellen führt. Zwar fällt uns das immer erst im Verhalten bei stark alkoholabhängigen Menschen auf, da sich deren Hirnmasse und Hirnvolumen schon markant verkleinert haben, aber auch wenn wir es nicht sofort spüren, ist es trotzdem wahr. 

Bereits zwei Bier am Tag (das entspricht 24g Alkohol) über einen längeren Zeitraum reichen aus, damit größere Schäden ausgelöst werden. Und nein, ein Tag Pause verändert diese Abwärtsspirale nicht. Je nach Intensität warten am Ende dieser Spirale ernsthafte Leber-, Herz- und Hirnschäden, die teilweise auch irreversibel sind.  

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Kann Alkohol nicht sogar schützend wirken? 

Hin und wieder wird sogar behauptet, dass Alkohol einen schützenden Effekt habe, da dieser desinfizierend wirke. Tatsächlich gibt es auch einige Studien zu diesem Thema. Das Problem ist, dass diese Studien lediglich eine Verbindung zwischen langlebigen Menschen und Alkoholkonsum ziehen. Der Beweis für den Alkohol als Ursache für Gesundheit und langes Leben bleibt damit allerdings unentdeckt. Viele dieser Studien haben zusätzlich nicht herausgerechnet, dass genetische Besonderheiten oder spezielle Lebensgewohnheiten ihren Anteil an dem schützenden Effekt gehabt haben könnten. 

Sehr geringe Mengen Alkohol können als Radikalfänger agieren, aber ein erhöhter Alkoholkonsum ist schuld an der übermäßigen Bildung freier Radikale. Das führt zu oxidativem Stress und ist schwer zellschädigend. 

Demnach wird Ihnen kein Arzt empfehlen, zur Senkung Ihres Herzinfarktrisikos zur Flasche zu greifen. Wenn Sie also nach schützenden Effekten suchen, sollten Sie sich besser um einen gesunden und ausgeglichenen Lebensstil bemühen 

Alles in Maßen 

Die Lösung kann nur lauten, dass wir uns alle ein wenig mehr in Disziplin üben und nicht jeden Tag über die Stränge schlagen. Auch nicht während der Weihnachtszeit. Nun wollen wir aber aufhören, mit dem erhobenen Zeigefinger zu wedeln und bieten Ihnen eine Empfehlung an: 

Oxidativer Stress lässt sich leicht mit TOXAPREVENT Medi Plus bekämpfen. Der Werkstoff MANC® hemmt die Bildung freier Radikale und schützt somit im weiteren Verlauf Ihre Zellen. Selbstverständlich kann die giftige Wirkung des Alkohols dadurch nicht komplett negiert werden. Aber um oxidativen Stress sollten Sie sich bei einem gemütlichen Glühwein in geselliger Runde nicht auch noch Gedanken machen müssen.

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