Eier sind doch gesund!

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Eier
Artwell, Adobe Stock
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Immer wieder geistert das Vorurteil…

durch Medien und Küchen, dass Eier ungesund seien, weil sie Herzinfarkte begünstigen. Diese Annahme, dass durch das enthaltene Cholesterin der Cholesterinspiegel dramatisch ansteige und die Arterien verschließen, ist allerdings längst überholt. Trotzdem lautet die Empfehlung: nicht mehr als 4-6 Eier pro Woche zu verzehren. 

Zunächst ein paar Zahlen über Eier

Es gibt sie in verschiedenen Größen: am häufigsten sind Eier der Größe M. Dies entspricht ca. 53-63 g. Ein Ei, das 58 g wiegt, hat also 93 Kalorien. Diese verteilen sich auf 0,4 g Kohlenhydrate, 7,5 g Eiweiß und 6,5 g Fett. Interessanterweise enthält aber nicht das Eiweiß das meiste Eiweiß, sondern das Eigelb. 

Wie man leicht sieht, ist ein Ei kein Schlankmacher: Ein Teil der Fette ist Cholesterin. Lange Zeit galt es daher als ungesund, Eier zu essen. Dies ist aber inzwischen überholt, denn es kommt immer auf die Art des Cholesterins an und seine Zusammensetzung mit anderen Nährstoffen. 

Eier enthalten außerdem B-Vitamine, Folsäure, Vitamin A und E. Sie sind auch ein guter Eisen-, Natrium- und Phosphor-Lieferant. 

Sie sind also ein echter Allrounder!

Wissenswertes an Ostern

Möchten Sie an Ostern mit Ihren Kindern Eier auspusten und bemalen, sollten Sie diese vorher gründlich abwaschen. So können Sie sicher gehen, dass sich niemand mit Salmonellen infiziert, die sich möglicherweise auf der Schale befinden. 

Kochen Sie Eier, die Sie färben möchte und die nicht unbedingt am selben Tag gegessen werden, am besten hart, also ca. 8-10 Minuten.

Farben und Eier

Die Dotterfarbe beeinflusst nicht die Qualität des Eis. Grund für eine kräftige Farbe des Dotters ist das Futter: häufig ist er bei Bio-Eiern eher blass. Dies liegt daran, dass bei konventioneller Haltung häufig Farbstoffe mitgefüttert werden. Aber: Sobald die Hühner frisches Gras fressen können, färbt das Beta-Carotin aus dem Gras den Dotter auch kräftig gelb! Im Frühjahr können also auch Bio-Eier einen orangefarbenen Dotter haben. 

Die Farbe der Eierschale hängt übrigens nicht mit der Gefiederfarbe der Henne zusammen. Sie ist rassebedingt: So können also auch braune Hühner z. B. weiße Eier legen und weiße Hühner braune Eier. Aber was ist eigentlich mit den seltenen grünen Eiern?

Sie sind unsicher, ob das Ei noch genießbar ist?

Legen Sie es ein ein Gefäß und bedecken Sie es komplett mit Wasser. Schwimmt oder schwebt es, sollten Sie es nicht mehr verwenden. Dann ist die Gasblase im Ei aufgrund von Fäulnis zu groß geworden.

Quellen:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27710205

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23295181

https://www.bzfe.de/inhalt/eier-gesund-essen-4168.html